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Viola

Lehrkraft: Ute Eschmann

Die Viola gehört zur Familie der Streichinstrumente und wird volkstümlich auch Bratsche genannt. Sie hat vier Saiten ( C, G,D,A ) und wird wie alle Streichinstrumente mit dem Bogen gespielt.

Die Viola gleicht in ihrer Form der Geige, ist aber etwas größer und tiefer gestimmt. Ihr charakteristischer Ton ist dunkler und weicher als der der Geige. Wie bei der Geige gibt es Instrumente in verschiedenen Größen, passend für jede Körpergröße, so dass man mit jedem Alter beginnen kann. Violaspieler sind immer begehrte und gesuchte Instrumentalisten, da mehr Kinder mit Geigen- als mit dem Violaspielen anfangen.

Der Einsatzbereich der Viola ist vor allem da, wo gemeinsam musiziert wird: im Symphonieorchester und in der Kammermusik. Aber natürlich gibt es auch das solistische Spiel. Die Viola existiert, genauso wie die Violine, in ihrer jetzigen Form ungefähr seit dem 16. Jahrhundert. Im Mittelalter hatte sie Vorgänger, wie Fidel oder Gamben.

Alle Instrumente wurden immer mit einem Bogen gestrichen. Die Viola besteht aus annähernd siebzig Bauteilen, aus Fichte ( u.a. die Decke ), Ahorn ( u.a. Zarge und Boden ) und Ebenholz ( u.a. Griffbrett und Wirbel).

Berühmte Streichinstrumentenbauer kommen aus Cremona von Norditalien. Sie heißen Stradivari, Guarneri, Amati usw. Auch bei uns in der Nähe, nämlich in Bubenreuth, werden Streichinstrumente gebaut. Schülerinstrumente kann man leihen oder kaufen ( ab ca. 500 € ). Wichtig ist, darauf zu achten, dass auch das erste Instrument gut klingt.  

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